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Gott, er haßte diese Stadt.
Konnte es wahr sein, daß er sie bis vor ein paar Tagen noch geliebt hatte?
Es klopfte an der Tür. Kamen sie schon, um ihn hinauszuwerfen? Sein Visum galt noch für drei Tage. "Kommen Sie herein." Er drehte sich nicht einmal um, als die Tür hinter ihm sich geräuschvoll öffnete und wieder schloß. Die Schritte ,die dazwischen ins Zimmer tappten, waren überraschend leicht, wenn man bedachte, daß sie von schweren schwarzen Stiefeln verursacht wurden. "Nehme an, mit Ihnen kann man englisch reden", sagte eine Stimme, die George nicht kannte. Englisch ohne Zweifel, Nord-Londoner Dialekt, um genau zu sein. Er drehte sich um. Die Gestalt, die sich mit kaum verstecktem Grinsen im Raum umschaute, war weder besonders groß noch besonders breit und steckte in abgetragenen schwarzen Jeans, einem ebenfalls schwarzen T-Shirt mit irgendeinem lächerlichen Aufdruck und einem verblichenen, offenstehenden Hemd. Ein ausgewaschenes rotes Halstuch vervollständigte den Aufzug. Das Haar, kreischend grellblond gefärbt, war zu lang für Georges Geschmack, aber wenigstens halbwegs aus dem Gesicht frisiert. Durch die linke Braue zog sich eine weißliche Narbe. Dazu markante Züge, im Alter scheinbar irgendwo zwischen achtzehn und fünfundzwanzig, mit betonten Wangenknochen und schmalen blauen Augen, die den Engländer eher spöttisch als interessiert musterten. Auffallend bleicher Teint, Vorliebe für schwarze Kleidung. Trügerische Jugendlichkeit. Vermutlich sehr kalte Finger. Keinerlei sichtbare Atemtätigkeit. "Sieh an", sagte George und sah wieder aus dem Fenster. "Was führt einen englischen Vampir nach Prag?" "Vielleicht hatte ich schon längere Zeit keinen Wächter mehr zum Abendessen." Die Schritte kamen näher. "Ich fühle mich geschmeichelt. Der weite Weg, und nur meinetwegen?" "Stimmt. Das wärest du nicht wert, Opa." Eine eiskalte Hand packte Georges Schulter und drehte den alten Mann grob zu sich herum. Das vorher hübsche Gesicht des Blonden war zur Vampirfratze entstellt. George wunderte sich selbst, aber er zuckte nicht einmal zusammen. "Wo ist sie?" Er wußte genau, wovon der andere sprach, zwang sich aber trotzdem, zu fragen. "Wer?" "Das weißt du genau, Kumpel. Deine Jägerin, wo steckt sie?" George schwieg und starrte zurück in die jetzt dämonisch gelb funkelnden Augen. Der Blonde erhöhte langsam den Druck, den er auf Georges Schulter ausübte, bis der Engländer glaubte, Knochen krachen zu hören. Dann ließ er plötzlich los. "Egal. Sie wird früher oder später sowieso hierher kommen. Ich brauche nur hier zu warten. War ein Fehler, mich hereinzubitten, Wächter." Er sah George an und grinste. "Sie wird nicht kommen." "Natürlich wird sie. Sie sind ihr Wächter, Alterchen." "Sie wird nicht kommen. Sie ist tot."Erst, als er es gesagt hatte, wurde ihm klar, daß er diesen Satz zum ersten Mal ausgesprochen hatte. Ausgerechnet gegenüber einer dämonischen Kreatur, die vor ihm im Zimmer stand und ihn aller Wahrscheinlichkeit nach gleich töten würde. Sie war tot. Katharina, Kathi, war tot. Nicht einmal bei jenem unvermeidlichen Anruf in London hatte er es über sich bringen können, es laut auszusprechen. Als er von seiner Rückkehr sprach, wußten die Kollegen vom Council ohnehin, was die Stunde geschlagen hatte. Wußten es vermutlich schon, weil irgendwo auf der Welt ein anderes Mädchen den Ruf zur Jägerin erhalten hatte. Bilder brachen plötzlich aus seinem Gedächtnis hervor, gallenbitter, ätzend wie Magensäure. Er würgte unwillkürlich und merkte, daß Tränen ihm über das Gesicht liefen. Der Vampir schien es kaum zu bemerken."O – Bloody Hell! Großartig! Verdammt nochmal großartig!" Er stampfte mit wehendem Mantel und wütenden Gesten im Zimmer auf und ab. "Und dafür haben wir uns abgehetzt!" Er fuhr zu George herum. "Haben Sie eigentlich auch nur den Hauch einer Ahnung, was für eine Plackerei es ist, überhaupt hier herein zu kommen? Die verdammten Russen mit ihrem verdammten Eisernen Vorhang? Und jetzt – jetzt bin ich schon wieder zu spät dran?" Er stieß einen unkontrollierten Wutschrei aus, fegte dann mit der linken Hand die Nachttischlampe zu Boden und stieß mit dem Fuß nach dem Bettpfosten, ehe er sich lauernd wieder nach Goerge umsah. "Wissen Sie was, Wächter? Mir ist nach einem anständigen Blutbad." Der Engländer verzog keine Miene. Im Spiegel über dem Waschtisch, der das Bild des Vampirs nicht einzufangen in der Lage war, konnte er sein eigenes Gesicht sehen. Eingefallen, faltig, schmal, mit diesem bitteren Zug um den Mund, und darüber strähniges, aschefarbenes Haar. "Wie Sie meinen", sagte eine Stimme, die nicht mehr richtig zu George zu gehören schien. Es hatte ohnehin schon zu lange gedauert. Alles hatte zu lange gedauert. Er war zu lange auf dieser Welt. Zu lange in Prag. Zu lange Wächter. Hatte zuviel Abscheulichkeiten gesehen. Kathis Ende war nur die letzte in einer langen Reihe. Die Stadt begann, mit bläßlichen Lichtern durch das Fenster aus der Nacht zu ihm herauf zu leuchten. Die Scheinwerfer gemächlich vor sich hin schnurrender Wagen brachen sich kreuzförmig in den Tropfen, die an den Scheiben entlang rannen. Autorücklichter malten rote Lachen auf die nasse Straße. Vom Fluß herauf stieg weißer Nebel und vermischte sich mit dem Regendunst, der vom Asphalt aufstieg. Es waren diese Straßen, über die noch vor wenigen Wochen die Panzer der Roten Armee gerollt waren. Diese Straßen, auf denen er Katharina gefunden hatte, wie sie Verwundete aus der Gefahrenzone zerrte und nebenbei, wo die Gelegenheit sich ergab, einen Pflasterstein nach einem anrückenden russischen Fahrzeug warf. Es hatte ihn, der kaum ein Wort ihrer Muttersprache beherrschte, viel Mühe gekostet, sie davon abzubringen. Ihr klar zu machen, daß von jetzt an eine größere Aufgabe auf sie wartete als diese von vornherein zum Scheitern verurteilte Rebellion, und ein soviel größerer Feind. Katharina zu sagen, daß sie sich nicht von einem dieser Panzer überrollen lassen durfte. Daß sie leben bleiben mußte, um das Leben Tausender zu schützen. Selbst das Leben derer, die in diesen Panzern saßen und auf Katharinas Landsleute schossen. Leben. Das war das Argument gewesen, damals. Und heute? George starrte auf die alten Häuser in all ihrer vor sich hin faulenden Pracht, die mit jedem Tag mehr unter dem Ruß zahlloser Zweitaktmotoren verschwand. Was er sah, war Verfall. Tod. Diese ganze Stadt atmete Tod. Warum sich nicht anschließen ? Ein wenig tot sein, ein wenig mittanzen im Reigen all dieser aschfahlen, leichenblassen Gesichter... Nichts mehr wissen, nichts mehr sehen zu müssen von all dem, was sonst niemand sehen oder wissen mußte..."Scheint Sie ja maßlos zu beeindrucken", sagte eine Stimme in Georges Gedanken. Richtig. Der Tod war ja schon im Zimmer. George drehte sich um und sah in ein jetzt wieder rein menschliches Gesicht, das im Augenblick einen Ausdruck fast kindlicher Verwirrung zeigte. "Ich bin alt." George hob kurz die knochigen Schultern. "Es macht nicht mehr viel Unterschied." "Schwachsinn!" knurrte der Vampir. "Haben Sie eine Ahnung, wie viele alte Knacker ich umgebracht habe, die alle gebettelt haben, als hätten sie noch ihr ganzes Leben vor sich." "Ich bezweifle, daß die meisten von ihnen Krebs hatten." "Oh." Der Untote schien beeindruckt, fast betroffen. Dann setzte er entschlossen ein bissiges Grinsen auf. "Habe keinen Grund, Sie zu bedauern, Alter. Konnte euch Wächter noch nie ausstehen. Pfff, lauter vertrocknete alte Knilche im sicheren London, die ein kleines Mädchen brauchen, um die Welt zu retten." Er redete sich offenbar in Zorn. "Ich meine, eine Jägerin liefert mir immerhin einen Fight." George schmunzelte, fast gegen seinen Willen, und zündete sich eine andere von diesen gräßlichen, billigen Ostblock-Zigaretten an. "Ich wünschte, ich könnte Ihnen widersprechen." "Hm." Der Vampir vergrub die Hände in den Hosentaschen und stapfte wieder durchs Zimmer. "Wie lange noch?" "Drei Monate. Ungefähr." George zog an der Zigarette und hustete. "Lungenkrebs." "Und da rauchen Sie noch?" entsetzte sich der Untote. "Ich sage doch: Es macht keinen Unterschied mehr." George starrte wieder aus dem Fenster. Die Schritte nahmen ihr Herumwandern wieder auf, etwas leiser, wo der schäbige Teppich sie dämpfte, und lauter, wo die Sohlen mit den blanken Holzdielen in Kontakt kamen. Nicht laut genug freilich, um das geräuschvolle Schnüffeln zu übertönen. "Was um alles in der Welt rauchen Sie da? Das Kraut stinkt ja fürchterlich." "Aus der DDR", antwortete George kurz. "Immer noch das Beste, was man hier kriegt ohne Beziehungen." Unvermittelt tauchte eine halbvolle Zigarettenschachtel vor seiner Nase auf. "Da. Treibt einem ja das Wasser in die Augen." George zog eine Braue in die Höhe, beschloß aber, das Angebot seines untoten Besuchers nicht zu hinterfragen. Er sah zu, wie der Vampir sich ebenfalls eine Zigarette zwischen die Lippen schob, und gab ihm, der Höflichkeit halber, Feuer. Der Untote fing wieder an, im Raum auf und ab zu gehen, blieb aber abrupt stehen, als er die Fotografie auf der Kommode entdeckte. "War sie das?" Er nahm den kleinen, ovalen Bilderrahmen in eine Hand, deren Nägel, wie George überrascht feststellte, schwarz lackiert waren. "Ja. Katharina Hebrovic." "Hübsches Ding." Ein Zeigefinger zeichnete die Konturen von Kathis Mädchengesicht auf dem Glas nach. George brauchte nicht hinzusehen, um zu wissen, was der Vampir vor sich hatte: ein Gesicht, das die kindliche Pausbäckigkeit noch nicht ganz verloren hatte, das dunkelblonde Haar sorgfältig zu einem Zopf am Hinterkopf geflochten, der viel zu streng an ihr wirkte, und lachende Augen von der Farbe schwarzer Kirschen. "Ja. Das war sie." "Wie lange ist es her, daß sie..." "Vorgestern." George antwortete so kurzangebunden wie möglich. "Und – wie?" "Dämon", sagte der Engländer. "Groß, häßlich. Zwei Köpfe, Pranken wie Kanaldeckel." Er schluckte. "Das Vieh hat sie in die Kanalisation gezerrt.Unten am Fluß. Wir – konnten sie noch nicht einmal begraben." "Warum sind Sie dann so sicher, daß sie tot ist?" "Eine Hand", sagte George. "Das haben wir gefunden. Mit zwei Fingern dran. Und Kathis Lieblingsring."Wieder trat eine Pause ein. Der Vampir starrte noch immer auf die Fotografie, und George sah keinen Grund, ihn in seinen Betrachtungen zu unterbrechen. Als ihm das Schweigen allerdings irgendwann doch zu lange dauerte, wandte er den Blick wieder von dem trägen Verkehrsstrom vor dem Fenster ab. "Ich denke, ich weiß, wer Sie sind. Ihr Name ist Spike. Oder auch William the Bloody." Der Untote schrak auf. Ein selbstgefälliges Grinsen breitete sich über sein Gesicht. "Von mir gehört, ja? Seid schlaue Kerlchen, ihr Wächter." "Ich habe von Ihnen gelesen. Sie haben während der Boxerrebellion in China die damalige Jägerin getötet. Vor fünfzig Jahren haben Sie in Südfrankreich einer weiteren Jägerin aufgelauert. Und während des Zweiten Weltkriegs waren Sie in Nordafrika, nicht wahr? Auch dort gab es eine Jägerin." "Und jedes Mal war ich zu spät", fauchte der Blonde. "Jägerinnen! Diese Mädels haben eine verdammt kurze Frist bis zum Verfallsdatum, das sage ich Ihnen. Kaum hast du sie ausfindig gemacht und bist auf dem Weg, liegen sie schon wieder unter der Erde. – War sie gut?" Er deutete auf das Bild. "Exzellent", sagte George mit rauher Stimme. Exzellent. Und doch chancenlos gegen dieses Vieh. Georges Nägel bohrten sich in seine Handfläche, und daran merkte er, daß er die Fäuste geballt hatte. Das Vieh. Kathis Mörder. Sobald er die Augen schloß, sah er die blutgetränkten Bilder jener Nacht vor sich und hörte er noch immer Kathis Schreie. Ein Monstrum, ein Alptraum. George wußte, daß am Ende auf jede Jägerin dieser Alptraum wartete. Er war Wächter, natürlich wußte er es. Er hatte es nicht noch einmal wissen wollen. "So." Die Hand mit den schwarzglänzenden Nägeln stellte das Bild abrupt wieder auf seinen Platz. Mit etwas gequältem Grinsen drehte der Vampir sich nach George um. "Naja. Dann werd' ich mal wieder. Habe gehört, Krebs im Endstadium ist verdammt schmerzhaft. Schätze, daß ich Ihnen einen Gefallen tun würde, wenn ich Sie umbringe, also lasse ich's bleiben. Jetzt, wo wir so nett geplaudert haben." "Ja", lachte George bitter. "Ich freue mich auch immer, Morddrohungen mit einem Landsmann austauschen zu können." Der Vampir verzog kurz den Mund, nickte George noch einmal etwas linkisch zu und verschwand nach draußen auf den düsteren Flur der Pension. Die Tür klappte leise hinter der schlanken Gestalt ins Schloß. George drehte sich nicht um. Auf der Straße hatte es wieder zu regnen begonnen.Er schlief schlecht in dieser Nacht. Als er gegen Morgen endlich in unruhigen Schlaf gefallen war, donnerte etwas gegen die Tür des Zimmers. "Aufstehen!" "Dawai!" Sie waren da. Flankiert von zwei russischen Soldaten mit Kalashnikow im Arm zerrte George seinen schon längst gepackten Reisekoffer auf die Straße. Er hatte versucht, sein noch zwei Tage gültiges Visum vorzuweisen, aber wie erwartet ohne Erfolg. Das Frühjahr lag noch nicht lange genug zurück, schien es. Sie waren nervös. Es nieselte schon wieder. Der einsamen Straßenlaterne vor dem Haus schien die Feuchtigkeit nicht zu behagen; ihr ohnehin milchiger Schein flackerte. Eine Gestalt näherte sich, unscharf im Zwielicht. Sie ging rasch und schien in beiden Händen etwas Schweres zu tragen. Eine der beiden Wachen brüllte etwas auf russisch oder tschechisch, dann stimmte der andere ein. Sie machten einige Schritte von George weg und auf den Fremden zu. Die Mündungen der Kalashnikows richteten sich dem Ankommenden entgegen. Die Gestalt ging unbeirrt weiter. Dann ließ einer der beiden Wachen die Waffe fallen und schrie. Der andere blieb stumm und hielt sein Gewehr fest, wich aber Schritt für Schritt rückwärts. Erst als der Unbekannte in den flackernden Lichtkreis trat, erkannte George den Grund für die Panik. Das Gesicht des Fremden war zur Dämonenfratze verzerrt. Der milchige Schein der Straßenlampe spiegelte sich in gelb funkelnden Augen. Als die Schritte der beiden Russen hinter der nächsten Hausecke verklungen waren, schüttelte der peroxydblonde Untote sich Haar und Vampirmaske gleichzeitig aus dem Gesicht. Nebenbei ließ er die beiden unförmigen Gegenstände, die er in Händen gehalten hatte, geräuschvoll vor Georges Füßen zu Boden fallen. Er trug eine langstielige Axt auf dem Rücken, und bei genauerem Hinsehen war zu bemerken, daß er das linke Bein etwas nachzog, als sei er leicht verletzt. Spikes Augen hatten wieder ihre ursprüngliche blaue Färbung angenommen, als er dem alten Mann ins Gesicht sah. "Dachte, es interessiert Sie", meinte er nur. George ließ den Blick zu den beiden blutverkrusteten, zottigen Schädeln hinabgleiten, die das Blatt der Axt fein säuberlich vom Rumpf jenes Dämons getrennt hatte, der für Kathis Tod verantwortlich war. "Tut es", sagte er. Der Vampir nickte ihm noch einmal zu, stemmte dann offenbar mühelos einen gußeisernen Kanaldeckel auf und gab den beiden Dämonenschädeln einen Tritt, der sie mit noch immer weit aufgerissenen Rachen in das kreisrunde Loch rollen ließ. George fingerte in seiner Manteltasche nach Zigaretten. Dabei sah er den Untoten schweigend an. "Hab's nicht gern, wenn mir einer in die Quere kommt", sagte dieser schließlich etwas linkisch. George nickte. "Auf dem Weg nach Hause?" Ein Blick glitt kurz zu dem Fahrzeug der beiden Russen, das noch immer mit laufendem Motor vor dem Haus wartete. "Sieht wohl so aus", sagte George. Der Vampir verzog die Lippen und sah über die Schulter auf die in der Morgendämmerung langsam Konturen gewinnenden Häuser. "Ist eigentlich eine ganz nette Stadt. Vielleicht bleibe ich ja noch eine Weile hier. Mal sehen." George zuckte die Achseln. "Ich kann Sie nicht hindern." "Kaum." Der Vampir warf einen Blick in den heller werdenden Himmel. "Sieht so aus, als würde es Zeit für mich. Grüßen Sie mir London." Ein kurzes Nicken, und er stapfte, beide Hände in den Taschen, den Weg zurück, den er gekommen war, ehe er sich am Rand von Georges Blickfeld zusammen mit den Schatten in der Morgendämmerung auflöste. George starrte ihm noch eine Weile hinterher, bis er seine Zigarette zu Ende geraucht hatte, dann setzte er sich in auf den Rücksitz des Wagens und wartete darauf, daß die beiden Russen zurückkommen würden, um ihn zur Grenze zu schaffen.Ende
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