Archaischer Torso Spikes – Warum Fanfiction?

von Caro

 

Zuerst hätte ich nie gedacht, dass ich so sehr an einer Fernsehserie hängen könnte. Eines nicht so schönen, sondern regnerischen Samstagnachmittags zappte ich auf Pro 7 in eine der ersten Folgen von „Buffy. Im Bann der Dämonen“ rein, weil in meiner Sendung Werbepause war. Und jetzt habe ich alle DVDs, zig Bücher und schreibe Hausarbeiten an der Uni über BtVS.[1] Und habe abertausende Seiten Buffy-Fanfic gelesen. Und tue das – nach dem Ende der Show vor fast einem Jahr – auch immer noch.

Die Wunderwelt Internet spuckt nicht nur tonnenweise Fanfiction aus, sondern auch Forumsdiskussionen und Essays darüber, wieso überhaupt Fanfiction geschrieben und gelesen wird. Die lese ich mit nahezu ähnlicher Begeisterung wie die Fics selbst, das muss wohl der Literaturwissenschaftler in mir sein...[2]

Wieso also Fanfic lesen?

Zuallererst das „Oh. Mein. Gott! Mehrmehrmehr!!!“ Syndrom.

Meine ersten Fanfics habe ich nach „Smashed“[3] gelesen – der Grund dafür ist wohl ziemlich offensichtlich *g*. Nachdem ich meine Kinnlade wieder hochgeklappt und mich halbwegs davon erholt hatte, dass endlichendlich meine Spike/Buffy Shipper[4] (Auch wenn ich das Wort damals noch nicht kannte...) Wünsche erfüllt zu werden schienen, habe ich mich im Netz auf die Suche nach Fanfics gemacht. Weil ich es nicht abwarten konnte, bis die nächste Episode ausgestrahlt wurde. Okay, zugegeben, weil ich ein detailliertes Protokoll dieser Nacht im baufälligen Haus lesen wollte. Und dann eine andere Version. Und eine aus Buffys Sichtweise. Und eine aus Spikes. Und – - äh, ich denke, es ist klar, was ich meine...

Es gibt bei „Buffy“ einfach so viele Szenen, die zu gut sind, als dass sie jemals aufhören dürften. Tun sie dann aber leider doch irgendwann, und nachdem man das Video zig mal zurückgespult hat, und die Szenen mitsprechen kann, wünscht man sich dennoch Mehr! von genau dem, was man da gesehen hat.

Buffy/Angel ist mein Paradebeispiel, wo sich das Fandome – zumindest bis zu der genial-kryptischen Szene in „Chosen“ – seit dem Ende der dritten Season damit beschäftigt, weitere Szenen zu den ersten drei Staffeln zu schreiben oder alternative Universen (AU) zu entwerfen. Ich bin kein Buffy/Angel Shipper und finde das eigentlich auch ziemlich schade um die vier letzten Seasons, aber zu der Sache mit den AUs komme ich noch und außerdem ich lese ja ebenso immer wieder die gleichen Buffy/Spike Geschichten, die letztlich alle nur Alternativen zu „Smashed“ oder zu „Chosen“ sind...

Ging es gerade noch darum, dass Lieblingsszenarien bis ins Unendliche multipliziert werden können, so ist ein weiterer Punkt das Ausbauen von Anspielungen auf die Vergangenheit.

Als  nächstes also das “Wo ist die Hintergrundstory dazu?” Syndrom.

Woher zum Teufel kennt Angel Spike, fragte ich mich nach „School Hard“? Aus was für Verhältnissen kommt Faith? Wieso ersteigert Anya für Xander bei Ebay eine Backstreetboys Lunchbox, wieso guckt Spike „Passions“ und waren Buffy und Ford ein Pärchen damals in L.A.?[5] 

Ich kenne keine Show, die so intensiv auf die Vergangenheit anspielt und sie gleichzeitig so bewusst vage lässt, dass der Phantasie fast alle Türen offenstehen. Und ein Grund Fanfic zu lesen ist definitiv, dass man mehr darüber erfahren will, was bei „Buffy“ so in einem Nebensatz angedeutet wurde.

Das Spike/Angel Fandome zum Beispiel lebt von einigen kurzen Szenen aus „BtVS“: „You were my sire, man!“, der Kuss von Angelus auf Spikes Stirn und natürlich den Rückblicken ins 19. Jahrhundert. - Noch weit vor „Fool for Love“ und den vielen AtS Folgen, die sich genauer mit der Vergangenheit der Vampire beschäftigen, sind im Fandome hunderte Versionen davon gesponnen worden und werden auch weiterhin erdacht.

Aber auch abgesehen von der reichhaltigen Vergangenheit der Fanged Four gibt es massenweise Kindheitsgeschichten von Willow, Xander und Jesse, über das Verbleiben von Miss Kitty Fantastico oder die Jugend von Principal Snyder.

Das Charakteristische an dieser Art von Fanfiction ist, dass sie nichts an der Realität der Show ändert, sondern nur sozusagen Hintergrundmaterial oder geschnittene Szenen liefert, ohne der Show zu widersprechen.

In einem Interview über Fanfiction hat mal ein Literaturwissenschaftler gesagt, dass dieses Ausfüllen der Leerstellen, all dessen, was nur „zwischen den Zeilen“ steht, eigentlich ein Vergehen am Original sei, weil diese Stellen eine bestimmte ästhetische Bedeutung hätten.

Ich denke allerdings, dass im Gegenteil das Lesen von solchen Fanfics eine absolut legitime, weil ebenfalls kreative Art ist, mit der Show umzugehen. – Ich weiß, ich drifte ein bisschen ab, aber es gibt ein Gedicht von Rilke über den archaischen Torso des Apoll, in dem er poetisch beschreibt, wie er diese antike Statue betrachtet.[6] Auf Kunst mit Kunst zu antworten ist für mich die beste Art überhaupt damit umzugehen (und ich darf das sagen, ich studiere das nicht nur, ich schreibe auch nicht selbst J). Und die Kunst, einem in einer Show oder einem Film differenziert dargestellten Charakter nicht nur gerecht zu werden, sondern ihn auch noch auszuweiten und Facetten hinzuzufügen, das ist Fanfiction.[7]

Bevor ich jetzt aber in diese „Ist Fanfiction ernstzunehmende Literatur?“ Debatte noch tiefer einsteige und mich hoffnungslos verheddere, behaupte ich einfach, dass Rilke, lebte er in unserer Zeit, sicherlich auch ein Gedicht auf Spikes Torso schreiben würde und kehre zurück zu meinen Fanfic-Kategorien.

Diese Hintergrundfics geben den Andeutungen einen kompletten Plot, machen Nebenfiguren – Snyder, Jonathan, Graham – zum Zentrum ihrer Handlung und verweben so das Universum noch dichter. Es macht nichts, dass die Plots der Geschichten nicht in eine logische Reihenfolge gebracht werden können, ja oft genug komplett entgegengesetzte Alternativen der Vergangenheit erzählen, denn solange alle Versionen plausibel sind, fügen sich alle Geschichten wie zu einem komplexen Mobile zusammen. Wie die unterschiedlichen Entwürfe literarischer Stoffe – zum Beispiel des Zauberlehrlings – die alle nebeneinander stehen.

Beim Stichwort Alternativen springe ich gleich mal auf die nächste Kategorie von Fanfic um, die der Alternativen Universen. Das sind solche Fanfics, die einen bestimmten Punkt der Show zum Ausgang dafür nehmen, von dort aus ein neues Universum zu spinnen (RP[8] Fics spare ich mir, die lese ich schlicht nicht), das sich zumeist ziemlich weit vom Ursprung entfernt, aber natürlich auch einfach daraus resultiert sein kann, dass man nicht warten konnte bis zum Ausstrahlungstermin der nächsten Ep...

Die AUs unterteilen sich in solche, die ich mag, und solche, die ich nicht mag J. Ich kann das aber auch begründen... Ich persönlich mag keine AUs, in denen Buffy von Angel/Spike schwanger wird und die zwei heiraten.[9] Ich mag auch keine AUs, in denen sonst irgendjemand plötzlich schwanger wird, sei das nun Willow oder Anya oder gar Xander.[10] Ich mag keine AUs, in denen Highschool Schüler mit den Namen William, Elizabeth, Alex und Daniel rumlaufen und Highschool Sachen erleben. Es mag Spaß machen, das in einer öden Mathestunde zusammen mit seiner Banknachbarin zu schreiben, aber ich muss das wirklich nicht lesen. Vor allem nicht, wenn Mary Sues drin vorkommen. Ich mag keine AUs, in denen alle Charaktere sterben, bis auf einen. Oder zum Vampir werden. Ich mag keine AUs, in denen Riley der Sohn von Adolf Hitler und einer besonders grausamen Höllengöttin ist – abgesehen davon, dass ich nun mal Mr. Finn leiden mag, ist das sooooo abgedroschen. Ich mag auch keine, in denen Xander die personifizierte Intoleranz, Spike ein romantisches Sensibelchen und Buffy eine egoistische Ziege sind. Schlichtweg deswegen, weil ich diese Charaktere nicht so sehe und denke, dass sie auch nicht so sind. Abgesehen davon sehe ich nicht gerne Menschen sterben und Babies mag ich auch nicht ;-).

Das Wunderbare am Buffyverse ist ja, dass *alle* Figuren so vielschichtig sind, auch die Nebencharaktere. Alle sind facettenreiche Persönlichkeiten, denen man einfach durch eine so einseitige Charakterisierung nicht gerecht wird. Ich amüsiere mich jedes Mal, wenn ich Anspielungen auf Angels Haar-Obsession lese[11] oder Xander sich mal wieder um Kopf und Kragen redet, aber nur, wenn das ein Spleen eines insgesamt komplexen Charakters ist. AUs machen für mich dann Sinn, wenn sie die Charaktere nicht einschränken, sondern ausbauen und sie trotzdem sie selbst bleiben (siehe Angel und das Haargel J).

Nach „As you were“ zum Beispiel konnte ich Riley absolut nicht mehr ausstehen, was ich schade fand, da ich ihn in Season 4 mochte. Ähnlich ging es mir mit Xander in „Hell’s bells“ – null Einsicht in seine Motive meinerseits. Und was läge da näher, als sich via Fanfiction von anderen erklären zu lassen, wen oder was man nicht verstanden hat?[12]

Ansonsten sind AUs auch dann – vorausgesetzt natürlich, sie sind gut geschrieben – äußerst amüsant, wenn es sich um Crossover handelt. Eigentlich war ich nie ein großer Freund davon, schlicht weil ich außer BtVS und AtS nicht sonderlich viele Serien gucke – aber BtVS/PotC/Ultraviolet?[13] Her damit! Crossover macht schon allein deswegen Spaß, weil man noch mehr liebgewonnene Charaktere auf einem Haufen hat und es spannend ist zuzusehen, wie die Autorin die verschiedenen Universen verbindet.

- In meinen Augen gibt es da bestimmte Pairings, die tiefere Einsicht in die Charaktere bieten als andere – Spike und Xander zum Beispiel bringen zusammen noch deutlicher den Humor aber auch die Loyalität des anderen hervor, Angel und Spike können voneinander so viel lernen, wohingegen ich bei Buffy/Angel einfach nichts Interessantes sehen kann, so romantisch ich das beim ersten Schauen der ersten Staffeln auch fand – aber da hat sicherlich jeder auch seine eigenen Charaktervorlieben, die er deutlicher herausgestellt sehen will, also lasse ich das hier nicht in eine extensives Plädoyer für mein S/X OTP[14] ausarten...

Aber dennoch geht es weiter mit Slash, denn es ist kein Zufall, dass ich ständig m/m Paradebeispiele bringe. Ich lese fast ausschließlich Slash – Spike/Xan, Spike/Angel, Buffy/Faith und James/Jack die meiste Zeit – und erinnere mich mit einem nostalgischen Grinsen daran, wie ich verstohlen vor dem PC in unserem Büro saß und meine erste NC 17 Fic las, rot und röter wurde und mir nebenbei die Augen ruinierte, weil ich die Schriftart auf winzig klein gestellt hatte...[15] Mittlerweile neige ich im Gegenteil dazu, andere Leute mit unerbetenen Slash-Empfehlungen zu irritieren...[16] Wieso also Slash?

Kati hat schon recht damit, dass die Rechnung “Zwei sind besser als einer“ so logisch ist, dass man an dieser Stelle schon fast zu argumentieren aufhören könnte... Wunderbarer Weise gibt es aber noch mehr Gründe, von denen Kati wiederum die meisten schon so schön ausgeführt hat, dass ich nur immer wieder überschwänglich nicke, in ihre Richtung zeige und ihr bewundernde Blicke zuwerfe. Ähem.

Hinzufügen würde ich für mich noch, dass ich gerade an BtVS Fics das vampirische Element so besonders interessant finde. Slash bricht an sich schon die gesellschaftlichen Konventionen auf und spielt mit den Klischees von Schwul-Sein, so dass man am Ende zwei Kerle in einer innigen Beziehung zueinander hat, ohne dass einem auch nur das Wort „homosexuell“ einfallen würde, aber Vampireslash – oder überhaupt Vampirefiction, nur lese ich sehr viel weniger Spike/Dru oder Angelus/Darla, weil weniger da ist – toppt das noch mal.

In einem Aufsatz darüber hat Kristina Busse mal geschrieben, dass das Faszinierende an Vampiren sei, dass sie in der Abwesenheit von Moral kleinen Kindern ähneln, dem gegenüber aber übernatürliche Kräfte und eine sehr stark ausgeprägte Sexualität haben. Außerdem leben sie in Clans mit quasifamiliärer Struktur und sehr deutlichen Verhaltensregeln z.B. von Sire und Childe, in der sie ihre eigene Form von Moral und Hierarchie entwickelt haben.[17]

Ich führe das nicht weiter aus, weil sich das in der Grundlage auf die uralten Vampirmythen bezieht und die Buffyspezifischen Besonderheiten – z.B. das Problem mit der Seele: die Frage von Liebe ohne Seele, der „Dämon im Mann“, die Frage nach Wiedergutmachung vergangener Taten – Buffy-Fans ja ohnehin klar sind. Ein riesig weites Feld zum Spielen für Fanficautoren und Leser also, das mittels spannender und mitreißender Plots, romantischer Liebesgeschichten, Charakter-Insights und immer einer Portion Humor mehr Einblicke in die Bedeutung des Vampirmythos in unserer Kultur gibt, als jeder wissenschaftliche Vortrag (und ich war bei so einigen...).

Fragen nach Moral und gesellschaftlichen Konventionen, nach Hingabe und Hierarchien und – um mal wieder auf alle Arten von Slash zurückzukommen – die Infragestellung des klischeehaften Männer- und Schwulenbildes in der Gesellschaft und die Thematisierung von Liebe und Freundschaft sowie wunderbar pointierte Charakterisierungen - all das hat guter Slash zu bieten.

Und das beste? Er lässt keine Profs trockene Vorträge halten oder Germanistik-Studentinnen inkohärente Aufsätze schreiben, nein, Slash stellt einem zwei oder mehr leichtbekleidete und ungeheuer sexy aussehende Kerle vor die Tür. Immer hereinspaziert, meine Herren.

Ich liebe Fanfiction J.

 



[1] Deswegen gibt’s hier auch Fußnoten. Sorry, Macht der Gewohnheit!

[2]  Ein paar dieser sehr spannenden Diskussionen sind hier zu finden: Dikussion1  und Diskussion2 sowie Diskussion3 und Statement von firesignwriter

[3] “Smashed” wäre dann im deutschen die Folge 6.09 „Alte Feinde, neue Freunde?“. Ich schreibe die englischen Titel und zitiere auf Englisch, weil ich zwar einige deutsche Fanfiction sehr schätze – und hier m.E. gute rare Ware ist und deren Schöpfer nicht hoch genug gelobt werden können - aber eigentlich doch im englischen Fandome zu Hause bin – gerade bei BtVS und PotC hat die Sprache und die besondere Sprechweise der einzelnen Figuren für mich so viel Bedeutung, dass ich lieber im Original lese. Deswegen also das ganze Englisch in meinem Text – oh, und auch deshalb, weil ich zu faul bin, die deutsche Version nachzuschlagen...

[4] Für die, die es nicht längst wissen: Der Begriff kommt von engl. relationship und bezeichnet das von jemandem bevorzugte Pairing.

[5]  Siehe „Bargaining“, u.a. “Hush”, “Lie to me”

[6] Rainer Maria Rilke: Archaischer Torso Apollos. Zu finden z.B. hier:  Rainer Maria Rilke

[7] Um mal kurz ins PotC Universum zu springen: Meine ganze Bewunderung gehört den Autorinnen, die alle Facetten Commodore Norringtons durch ihre Fanfics so unglaublich gut herausgebracht haben. Im Gegensatz zu BtVS und seinen 144 Folgen hat PotC eben nur 2 ½ Stunden und damit sehr begrenzte Zeit für Nebencharaktere – aber dafür ist ja das Fandome da J.

[8] RP = Real Person. Ich will nichts über Sarah Michelle Gellar oder Johnny Depp wissen. Auch wenn ich zugebe, dass es da wirklich gute Fics gibt... Mir sind Jack und James nur sehr viel lieber als Johnny und Jack...
Nachtrag, November 2004:
RPF/RPS (Real person fiction/slash) ist etwas, was ich lange Zeit komplett ignoriert habe - trotz all der Seiten Fanfic, die ich im Buffyverse gelesen habe, ist bis heute keine dabei mit SMG, James Marsters oder David Boreanaz. Aber seit ich diesen Artikel usrpünglich verfasst habe, habe ich dennoch mittlerweile tausende Seiten RPS gelesen, zumeist aus dem LotR Fandom, und das, obwohl ich hier die "fiktionale Vorlage", also die Tolkien Bücher bzw. die Jackson Filme, nicht einmal besonders faszinierend finde.
Gekommen bin ich zu RPS aus zwei Gründen: 1. der hohen schriftstellerischen Qualität vieler Geschichten wegen und 2. dank des "Project New Zealand", das uns in Stunden um Stunden Spezialmaterial auf den LotR-EE-DVDs so schillernd präsentiert wird. Während Mittelerde mich aus den verschiedensten Gründen nicht reizt, so ist ein Zusammentreffen von lauter Künstlern am Ende der Welt, die dort für über ein Jahr an einem solchen Großprojekt arbeiten, ein Ausgangssetting, das kein Autor sich vielversprechender hätte ausdenken können.
Unter Fanfic Lesern und Schreibern gibt es definitiv zwei Lager, was RPS angeht und ich habe selbst lange genug das Argument vertreten, dass es bei Fanfic Schreiben um die die Vorlage treffende, adäquate Charakterisierung gehe, RPS also eigentlich jeglicher Grundlage entbehre. Was stimmt, nach wie vor, denn auch wenn RPS (ausgenommen AU selbstverständlich) grundsätzlich irgendwie basiert auf dem öffentlichen Bild, das wir von einem Schauspieler haben, so ist doch alles - besonders das "S" in RPS ;) - komplett erfunden. Dieser eindeutig fiktionale Charakter entkräftet m. E. die Bedenken, RPS und Paparazzi Fotos wären sich verdächtig ähnlich... Es stimmt damit aber m.E. schon, dass es sich bei RPS im engeren Sinne nicht um Fanfiction handelt. Es ist original fiction, die für eine breite Leserschaft dadurch leichter zugänglich ist, dass sie auf allgemein bekannte Schauspielernamen plus einer Handvoll relativ willkürlicher Eigenschaften basiert. Weshalb ich diese Fußnote jetzt endlich beende und trotzdem meine RPS Flagge hochhalte :).

[9] Brrr.

[10] Brrrrrrr.

[11] Hier muss ich einfach eine Fic linken: Did I mentioned that I'm evil? Angel taucht allerdings erst in „What evil is this?“ auf, aber das ist eine humoristische Angel-Charakterisierung aller erster Güte J.

[12] Bei mir waren das für Riley “Anatomy of a seduction” von Jainie und Mistress Ace (NC 17, Spike/Riley) bzw. „Chocolatey Goodness“ von Mad Poetess (NC 17, Spike/Xander), die mir da raus geholfen haben. Seeeehr empfehlenswert, beide Geschichten J.

[13]  Katis “Ins Blaue” zum Beispiel! Oder „No pirate on earth“ von Circe_tigana und “Carousel” von Monkeycrackmary. Huzzah!

[14] OTP = One true pairing, also ‘ship

[15]  Das war übrigens „Bringing him back“ von Ducks (NC 17 Buffy/Angel/Spike).

[16] Wie ich das hier gerade in den Fußnoten tue J.

[17] Busse, Kristina: Crossing the Final Taboo: Family, Sexuality, and Incest in Buffyverse Fan Fiction, in: R. Wilcox und D. Lavery: Fighting the Forces. What’s at stake in Buffy the Vampire Slayer. Boston: Rowman & Littlefield 2002, S. 207-218. - Und ein ungefragte Fic-Empfehlungen von vielenvielen möglichen: „Elaisias“ von Saber Shadow Kitten (NC 17, Buffy/Spike, Willow/Angel und – und darauf spiele ich an – Spike/Angel in Teil 16).

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